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Da bin ich versichert!

Risikolebensversicherung

Sie schützt nicht dich. Sie schützt die, die bleiben.

Die Risikolebensversicherung ist die günstigste Absicherung, die es gibt — und die einzige, von der du selbst nie etwas hast. Sie zahlt eine feste Summe an deine Familie, wenn du stirbst. Wichtig ist nur eine Frage: wie hoch.

Kosten
oft unter 20 € im Monat
Versicherungssumme
Restschuld + Kinderjahre
Zahlt aus
nur im Todesfall
Unverheiratet
über Kreuz abschließen

Worum es geht

Der Staat zahlt von der Rente, nicht vom Gehalt

Fast jeder unterschätzt, wie wenig im Todesfall vom Staat kommt — weil ein Denkfehler dazwischen liegt. Die Witwen- und Waisenrenten sind Prozentsätze der RENTE des Verstorbenen, nicht seines Gehalts. Wer mit 35 stirbt, hat kaum Entgeltpunkte gesammelt. Von einer sehr kleinen Zahl 55 Prozent zu bekommen bleibt eine sehr kleine Zahl.

Dazu kommt eine Hürde, die viele nicht kennen: Die große Witwenrente von 55 Prozent gibt es nur, wenn der überlebende Partner selbst mindestens 47 Jahre alt ist, ein Kind erzieht oder erwerbsgemindert ist. Sonst bleibt die kleine Witwenrente — 25 Prozent, und die läuft nur 24 Monate. Danach nichts mehr. Für ein junges Paar ohne Kinder ist das der Regelfall.

Und die Bank interessiert das alles nicht. Läuft ein Immobilienkredit, muss die Rate weiterbezahlt werden, egal wer gestorben ist. Ohne Absicherung endet das oft mit einem Verkauf im schlechtesten Moment — nicht, weil das Geld für immer fehlt, sondern weil es genau jetzt fehlt.

Die Risikolebensversicherung löst genau dieses Problem, und sie ist dabei extrem günstig: Sie spart kein Geld an, sie deckt nur ein Risiko. Deshalb kosten 200.000 € Schutz für einen jungen Nichtraucher oft unter zwanzig Euro im Monat. Die eigentliche Arbeit ist nicht der Abschluss, sondern die richtige Summe.

55 %

der Rente

so viel gibt es als große Witwenrente — 55 Prozent der RENTE des Verstorbenen, nicht seines Gehalts. Wer jung stirbt, hat kaum Rentenansprüche aufgebaut.

Quelle: § 46 Abs. 2 SGB VI; kleine Witwenrente 25 % und nur für 24 Monate

Was der Staat den Hinterbliebenen zahlt

Alle Prozentsätze beziehen sich auf die RENTE des Verstorbenen, nicht auf sein Einkommen. Wer mit 35 stirbt, hat kaum Entgeltpunkte gesammelt — deshalb bleibt hier wenig übrig.

Große Witwen-/Witwerrente55 %

nur mit eigenem Alter ab 47, Kindererziehung oder eigener Erwerbsminderung (§ 46 Abs. 2 SGB VI)

Kleine Witwen-/Witwerrente25 %

der Regelfall bei jungen Paaren ohne Kinder — und sie läuft nur 24 Monate, dann fällt sie ganz weg (§ 46 Abs. 1 SGB VI)

Halbwaisenrente je Kind10 %

bis 18, bei Ausbildung oder Studium bis 27 (§ 48 Abs. 1 SGB VI)

Quelle: §§ 46, 48 SGB VI. In den ersten drei Monaten wird die Rente in voller Höhe gezahlt (Sterbevierteljahr, § 67 Nr. 6 SGB VI) — danach greifen diese Sätze.

Leistung im Klartext

Was drin ist — und was nicht.

Kein Prospekt, sondern die Aufteilung, die im Schadenfall zählt. Der letzte Block ist der wichtigste: Was nicht versichert ist, erfährt man sonst erst, wenn es zu spät ist.

Im Vertrag enthalten2
  • Feste Summe an die Menschen, die du benennst

    Stirbst du innerhalb der Laufzeit, wird die vereinbarte Summe ausgezahlt — steuerfrei bei richtiger Gestaltung und ohne Zweckbindung. Die Familie entscheidet selbst, ob sie den Kredit ablöst, das Einkommen ersetzt oder beides. Es gibt keine Sparkomponente und keinen Rückkaufswert: Das ist der Grund, warum der Beitrag so niedrig ist.

  • Bezugsrecht — der Satz, der über die Steuer entscheidet

    Du legst fest, wer das Geld bekommt. Ein widerrufliches Bezugsrecht kannst du jederzeit ändern, ein unwiderrufliches nicht. Wichtig ist die Zuordnung: Ohne saubere Gestaltung fällt die Summe in den Nachlass, wird also mit vererbt und kann mit Erbschaftsteuer belastet werden, statt direkt bei der Familie zu landen.

Muss man aktiv dazunehmen4
  • Fallende Summe bei Immobilienkredit

    Wenn die Absicherung vor allem die Restschuld deckt, muss sie nicht konstant hoch bleiben — sie kann parallel zur Tilgung sinken. Das senkt den Beitrag erheblich bei gleichem Schutz. Umgekehrt gilt: Wer Einkommen für Kinder ersetzt, braucht eine konstante Summe, weil der Bedarf dort nicht mit den Jahren fällt.

  • Nachversicherungsgarantie

    Sie erlaubt, die Summe später ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen — bei Heirat, Geburt eines Kindes, Immobilienkauf oder Gehaltssprung. Genau die Ereignisse, bei denen der Bedarf springt. Ohne diese Garantie bräuchte es eine neue Prüfung, und bis dahin hat sich der Gesundheitszustand meist verändert.

  • Über Kreuz abschließen bei unverheirateten Paaren

    Der teuerste Formfehler bei diesem Vertrag. Versichert jeder sich selbst und setzt den Partner als Bezugsberechtigten ein, gilt die Summe bei Unverheirateten als Erwerb von Todes wegen — der Freibetrag liegt dann bei nur 20.000 €, der Rest wird mit bis zu 30 Prozent besteuert. Bei der Kreuzlösung versichert jeder das Leben des anderen und zahlt selbst die Beiträge: Dann bekommt er seine eigene Versicherungssumme, steuerfrei. Bei Ehepaaren ist der Freibetrag mit 500.000 € meist unkritisch.

  • Verlängerungs- und Umtauschoption

    Sie erlaubt, die Laufzeit später zu verlängern oder in eine andere Absicherung zu wechseln, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Sinnvoll, wenn die Restlaufzeit bei Abschluss noch nicht sicher feststeht — etwa bei einer Finanzierung mit ungewisser Anschlusslaufzeit.

Sinnvoll für manche2
  • Vorgezogene Leistung bei schwerer Krankheit

    Manche Verträge zahlen die Summe bereits bei einer diagnostizierten unheilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung aus. Das hilft in der Zeit, in der Behandlung und Ausfall gleichzeitig Geld kosten. Kein Muss, aber ein sinnvoller Baustein, wenn er wenig kostet.

  • Beitragsdynamik

    Summe und Beitrag steigen jährlich um einen festen Prozentsatz, ohne neue Gesundheitsprüfung. Hält die Absicherung gegen die Inflation, wenn der Vertrag zwanzig oder dreißig Jahre laufen soll. Bei einer rein auf die Restschuld ausgelegten Absicherung braucht man sie nicht.

Ausdrücklich nicht versichert3
  • Auszahlung, wenn du die Laufzeit überlebst

    Und das ist gewollt. Es gibt kein angespartes Kapital und keinen Rückkaufswert — überlebst du die Laufzeit, war der Beitrag der Preis für die Sicherheit dazwischen. Genau deshalb kostet dieser Schutz einen Bruchteil einer Kapitallebensversicherung. Wer Vermögen aufbauen will, sollte das getrennt tun.

  • Selbsttötung in den ersten Jahren

    Üblicherweise besteht in den ersten drei Jahren nach Abschluss kein Schutz bei Selbsttötung. Danach ist sie in der Regel eingeschlossen. Diese Frist steht in den Bedingungen und unterscheidet sich zwischen Anbietern.

  • Falsche Angaben im Antrag

    Der häufigste Grund, warum eine Risikolebensversicherung am Ende nicht zahlt. Gefragt wird nach Vorerkrankungen, Rauchen, Gewicht, Risikosport und Auslandsaufenthalten. Wer hier ungenau ist, riskiert, dass die Hinterbliebenen im schlimmsten Moment eine Ablehnung bekommen. Lieber alles offenlegen und notfalls einen Zuschlag zahlen.

Warum die Faustregel nicht reicht

Familie mit einem Neugeborenen, 3.000 € Haushaltsnetto, 250.000 € Restschuld auf dem Haus, 20.000 € Erspartes.

Der Verdiener stirbt. Die Bank wartet nicht, und der überlebende Partner muss Kind, Haus und Alltag allein tragen. Gerechnet wird der Unterhalt bis das Kind mit 25 aus der Ausbildung ist, dazu die Restschuld und ein Sockel für Bestattung und Nachlass. Abgezogen wird, was tatsächlich schon da ist.

Unterhalt: 60 % von 3.000 € × 12 × 25 Jahre
540.000 €
Restschuld Immobilie
250.000 €
Bestattung und Nachlassregelung
10.000 €
Freies Vermögen
−20.000 €
Gesetzliche Hinterbliebenenrente über 25 Jahre
−175.500 €
Lücke — das wäre die nötige Summe
604.500 €

Die verbreitete Faustregel „drei bis fünf Jahresbruttoeinkommen“ ergäbe hier 165.000 bis 275.000 € — also weniger als die Hälfte. Die Faustregel kennt weder die Restschuld noch das Alter des Kindes noch die Höhe der gesetzlichen Rente. Deshalb rechnen wir, statt zu schätzen. Eine Summe von 600.000 € kostet für einen 30-Jährigen Nichtraucher meist deutlich unter 40 € im Monat.

Quelle: Eigene Rechnung: 3.000 € × 60 % × 12 × 25 = 540.000 €; Hinterbliebenenrente 495 € (55 % von 900 € EM-Rente) + 90 € Halbwaisenrente × 300 Monate = 175.500 €. Der Anteil von 60 % ist eine Faustgröße, die Rentensätze sind §§ 46, 48 SGB VI.

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Risikoleben-Rechner: welche Summe deine Familie braucht

Restschuld, Kinderjahre und gesetzliche Hinterbliebenenrente — mit jedem Rechenschritt offen gelegt und jedem Paragrafen belegt

Wie ich arbeite

Was konkret passiert.

  1. Wir rechnen die Summe aus, statt sie zu schätzen

    Restschuld, Nettoeinkommen, Alter des jüngsten Kindes, vorhandenes Vermögen und die gesetzliche Hinterbliebenenrente. Der Rechner auf dieser Seite macht das ohne Anmeldung und legt jeden Schritt offen. Die Faustregel „drei bis fünf Jahresbrutto“ nutze ich nur als Gegenprobe — sie liegt oft weit daneben.

  2. Wir legen den Verlauf fest: konstant oder fallend

    Dient die Absicherung dem Kredit, kann die Summe mit der Tilgung sinken — das senkt den Beitrag deutlich. Ersetzt sie Einkommen für Kinder, muss sie konstant bleiben. Oft ist eine Kombination richtig, und genau die rechnet kein Vergleichsportal aus.

  3. Bei Vorerkrankungen frage ich anonym vor

    Wie bei der Berufsunfähigkeit schicke ich Gesundheitsangaben ohne deinen Namen an mehrere Versicherer. So erfährst du vorher, wer zu welchen Bedingungen annimmt, und eine Ablehnung landet nicht in deiner Akte oder im Auskunftssystem der Versicherer.

  4. Wir bringen Bezugsrecht und Steuer in Ordnung

    Bei unverheirateten Paaren schließen wir über Kreuz ab, damit die Summe nicht der Erbschaftsteuer unterliegt. Bei Ehepaaren prüfen wir das Bezugsrecht, damit das Geld direkt bei der Familie landet und nicht im Nachlass. Dieser Schritt kostet nichts und entscheidet über zehntausende Euro.

  5. Ich melde mich, wenn sich dein Bedarf ändert

    Geburt, Immobilienkauf, Gehaltssprung, abgelöster Kredit — bei jedem dieser Ereignisse passt die Summe nicht mehr. Nach oben nutzen wir die Nachversicherungsgarantie, nach unten spare ich dir Beitrag. Und wenn du sie nicht mehr brauchst, sage ich dir das.

Aus der Praxis

Sechs Fehler, die richtig Geld kosten.

Das sind die Dinge, die ich am häufigsten sehe. Lies sie durch — auch wenn du danach nicht anrufst, hast du etwas davon.

  1. Die Summe nach Faustregel wählen

    Drei bis fünf Jahresbruttoeinkommen ist ein Anhaltspunkt, keine Rechnung. Sie kennt weder deine Restschuld noch das Alter deines jüngsten Kindes noch die Höhe der gesetzlichen Hinterbliebenenrente. Im Beispiel auf dieser Seite ergibt die Faustregel weniger als die Hälfte des echten Bedarfs.

  2. Auf die gesetzliche Witwenrente vertrauen

    Sie bemisst sich an der Rente des Verstorbenen, nicht am Gehalt — und wer jung stirbt, hat kaum Ansprüche aufgebaut. Ohne Kind und vor dem 47. Lebensjahr des Partners gibt es nur die kleine Witwenrente von 25 Prozent, und die endet nach 24 Monaten vollständig.

  3. Als unverheiratetes Paar jeder sich selbst versichern

    Dann gilt die Auszahlung als Erwerb von Todes wegen, der Freibetrag liegt bei 20.000 € und der Rest wird mit bis zu 30 Prozent besteuert. Bei 300.000 € Summe sind das schnell über 80.000 € Steuer — vermeidbar durch die Kreuzlösung, die keinen Cent mehr kostet.

  4. Nur den Kredit absichern und die Kinder vergessen

    Eine Restschuldversicherung über die Bank deckt genau die Rate, nicht das fehlende Einkommen für Kita, Schule und Alltag. Und sie ist meist teurer als eine eigene Risikolebensversicherung mit fallender Summe, bei der du das Bezugsrecht selbst bestimmst statt die Bank.

  5. Sie mit einer Kapitallebensversicherung verwechseln

    Die Risikolebensversicherung spart nichts an — das ist ihr Vorteil, nicht ihr Mangel. Wer Schutz und Vermögensaufbau in einen Vertrag packt, zahlt für beides mehr und kann nichts einzeln anpassen. Trennen ist fast immer besser.

  6. Sie behalten, wenn niemand mehr abhängig ist

    Ist das Haus bezahlt und sind die Kinder aus der Ausbildung, hat der Vertrag seinen Zweck erfüllt. Ihn weiterzuzahlen kostet Geld ohne Gegenwert. Ich sage dir, wann dieser Punkt erreicht ist.

Wann die Summe zu niedrig wird

Der Bedarf ist keine feste Zahl, er wandert mit dem Leben. Ein Vertrag von vor zehn Jahren passt selten noch.

  1. Erster gemeinsamer Kredit

    Ab hier ist es Pflicht, nicht Kür

    Sobald zwei Menschen gemeinsam für eine Immobilie haften, braucht jeder eine Absicherung in Höhe der Restschuld. Stirbt einer, bleibt die ganze Rate beim anderen — die Bank kürzt nicht.

  2. Geburt eines Kindes

    Der Bedarf springt nach oben

    Jetzt sind es nicht mehr fünf Jahre Übergang, sondern rund 25 Jahre Versorgung bis zum Ende der Ausbildung. Das ist der größte Einzelsprung im ganzen Verlauf. Gute Verträge erlauben die Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung.

  3. Kredit läuft ab

    Der Bedarf sinkt wieder

    Mit jeder getilgten Rate wird die nötige Summe kleiner. Wer das weiß, wählt von Anfang an eine fallende Summe und zahlt deutlich weniger Beitrag als bei konstanter Absicherung.

  4. Kinder aus der Ausbildung

    Meist braucht es sie nicht mehr

    Ist die Immobilie bezahlt und niemand mehr von deinem Einkommen abhängig, hat die Risikolebensversicherung ihren Zweck erfüllt. Dann kündigt man sie — und das sage ich dir auch, obwohl ich daran nichts verdiene.

Quelle: Versorgungszeitraum bis zum Ende der Ausbildung entspricht der Waisenrente bis 27 (§ 48 Abs. 1 SGB VI); Beitragsverläufe aus der Beratungspraxis.

Was es kostet

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

oft unter 20 € im Monat

für 200.000 € Summe, 30 Jahre alt, Nichtraucher, Laufzeit 25 Jahre — Größenordnung aus der Beratungspraxis, kein Angebot

Eine Orientierung, kein Angebot. Was du zahlst, hängt von deinen Angaben ab — der genaue Beitrag steht erst im Vorschlag, und der kostet nichts.

Was den Beitrag bestimmt

  • Höhe der Summe und ob sie konstant bleibt oder mit der Tilgung fällt
  • Alter bei Abschluss und gewählte Laufzeit
  • Raucher oder Nichtraucher — der stärkste einzelne Faktor bei diesem Vertrag
  • Gesundheitszustand, Gewicht, Vorerkrankungen
  • Beruf, Risikosportarten und längere Auslandsaufenthalte

Häufige Fragen

Was Leute mich zu Risikoleben fragen.

Die Fragen, die im Beratungsgespräch wirklich kommen — kurz beantwortet.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Rechnerisch: Restschuld plus das Einkommen, das deiner Familie bis zum Ende der Ausbildung des jüngsten Kindes fehlt, minus vorhandenes Vermögen und die gesetzliche Hinterbliebenenrente. Der Rechner auf dieser Seite macht genau das und zeigt jeden Schritt. Die verbreitete Faustregel von drei bis fünf Jahresbruttoeinkommen ist nur eine Gegenprobe — im Beispiel auf dieser Seite ergäbe sie weniger als die Hälfte des tatsächlichen Bedarfs, weil sie die Restschuld und das Alter des Kindes nicht kennt.

Was zahlt der Staat, wenn mein Partner stirbt?

Weniger als die meisten denken, und zwar aus einem bestimmten Grund: Die Witwen- und Waisenrenten sind Prozentsätze der RENTE des Verstorbenen, nicht seines Gehalts. Die große Witwenrente beträgt 55 Prozent (§ 46 Abs. 2 SGB VI), es gibt sie aber nur, wenn du selbst mindestens 47 Jahre alt bist, ein Kind erziehst oder erwerbsgemindert bist. Sonst bleibt die kleine Witwenrente mit 25 Prozent, und die läuft nur 24 Monate. Je Kind kommen 10 Prozent Halbwaisenrente dazu. In den ersten drei Monaten wird die Rente in voller Höhe gezahlt, das nennt sich Sterbevierteljahr.

Konstante oder fallende Summe?

Das hängt am Zweck. Sichert der Vertrag vor allem einen Immobilienkredit, ist eine fallende Summe richtig: Sie sinkt parallel zur Tilgung, weil der Bedarf tatsächlich sinkt — und sie kostet dadurch erheblich weniger Beitrag. Soll er Einkommen für Kinder ersetzen, muss die Summe konstant bleiben, denn dieser Bedarf fällt nicht. Bei Familien mit Kredit und Kindern ist oft eine Kombination richtig, und genau die rechnet kein Vergleichsportal von allein aus.

Wir sind nicht verheiratet — worauf müssen wir achten?

Auf die Kreuzlösung, sonst wird es teuer. Versichert jeder sein eigenes Leben und setzt den Partner als Bezugsberechtigten ein, gilt die Auszahlung bei Unverheirateten als Erwerb von Todes wegen: Der Freibetrag liegt bei nur 20.000 €, alles darüber wird mit bis zu 30 Prozent besteuert. Bei einer Summe von 300.000 € sind das schnell über 80.000 €. Schließt dagegen jeder eine Versicherung auf das Leben des ANDEREN ab und zahlt die Beiträge selbst, bekommt er im Todesfall seine eigene Versicherungssumme — steuerfrei. Dieselbe Absicherung, derselbe Beitrag, ein anderer Antrag. Bei Ehepaaren ist das wegen des Freibetrags von 500.000 € meist unkritisch.

Ist die Bank-Restschuldversicherung nicht einfacher?

Einfacher ja, meist aber schlechter. Sie deckt genau die Kreditrate und nicht das Einkommen, das deiner Familie sonst noch fehlt. Das Bezugsrecht hat in der Regel die Bank, nicht deine Familie — sie entscheidet also, was mit dem Geld passiert. Und der Beitrag ist häufig höher als bei einer eigenen Risikolebensversicherung mit fallender Summe. Bring mir gern beides, dann vergleichen wir es mit Zahlen.

Ich rauche. Bekomme ich überhaupt einen Vertrag?

Ja, aber es ist der stärkste einzelne Preisfaktor bei diesem Vertrag — Raucher zahlen häufig etwa das Doppelte. Wichtig ist die Definition im Antrag: Viele Versicherer fragen, ob du in den letzten zwölf Monaten geraucht hast, und manche zählen auch E-Zigaretten dazu. Wer aufhört, kann nach Ablauf dieser Frist die Umstellung auf den Nichtrauchertarif beantragen. Falsche Angaben sind hier besonders riskant, weil sie im Leistungsfall leicht auffallen.

Wie lange sollte die Laufzeit sein?

So lange, wie jemand von deinem Einkommen abhängt oder ein Kredit läuft — meist bis das jüngste Kind aus der Ausbildung ist oder die Immobilie bezahlt ist. Eine längere Laufzeit kostet mehr, ohne mehr zu bringen. Wenn die Restlaufzeit noch nicht sicher feststeht, ist eine Verlängerungsoption sinnvoll: Damit kannst du später ohne neue Gesundheitsprüfung nachlegen.

Muss die Auszahlung versteuert werden?

Einkommensteuer fällt auf die Todesfallleistung nicht an. Entscheidend ist die Erbschaftsteuer, und die hängt an der Vertragsgestaltung: Bei Ehepaaren liegt der Freibetrag bei 500.000 €, bei Kindern bei 400.000 €, bei unverheirateten Partnern nur bei 20.000 €. Deshalb ist die Kreuzlösung bei Unverheirateten so wichtig — dann ist es gar kein Erwerb von Todes wegen. Und ein sauber gesetztes Bezugsrecht sorgt dafür, dass die Summe direkt bei der Familie landet und nicht erst in den Nachlass fällt.

Nächster Schritt

Ruf einfach an. Ich geh ran.

Und wenn ich beim Kunden bin, ruf ich zurück. Die Erstberatung kostet nichts, auch wenn du danach nichts abschließt. Wenn du gut abgesichert bist, sage ich dir das — das kommt öfter vor, als du denkst.

0821 66600666