Zum Inhalt springen
Da bin ich versichert!

Berufsunfähigkeitsversicherung

Dein Einkommen ist dein wichtigster Besitz.

Rechne einmal zusammen, was du bis zur Rente noch verdienst. Bei 3.000 € netto und 30 Jahren sind das über eine Million Euro. Dieses Vermögen sichert kaum jemand ab — das Auto dagegen schon.

Kosten
ab rund 50 € im Monat
Höhe der Rente
80 % vom Nettoeinkommen
Laufzeit
Endalter 67
Bei Vorerkrankungen
anonyme Voranfrage

Worum es geht

Was passiert, wenn du morgen nicht mehr arbeiten kannst?

Die meisten denken bei Berufsunfähigkeit an einen Unfall. Tatsächlich sind Unfälle nur die Ursache in etwa jedem zehnten Fall. Die häufigsten Gründe sind psychische Erkrankungen und Rückenleiden — Dinge, die jeden treffen können, auch im Büro.

Vom Staat kommt in diesem Fall wenig. Die Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn du praktisch überhaupt keine Tätigkeit mehr ausüben kannst: Die volle Rente setzt voraus, dass du weniger als drei Stunden täglich irgendetwas arbeiten kannst, nicht dass du deinen Beruf nicht mehr schaffst. Wer noch drei bis sechs Stunden kann, bekommt die Hälfte. Und selbst die volle Rente lag 2024 im Durchschnitt bei 1.041 € — als Zahlbetrag, nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung.

Dazu kommen zwei Hürden, die viele übersehen. Auf jede Erwerbsminderungsrente wird ein Abschlag von bis zu 10,8 Prozent gerechnet, unabhängig vom Alter. Und der Anspruch entsteht überhaupt erst nach fünf Jahren Wartezeit mit drei Jahren Pflichtbeiträgen in den letzten fünf Jahren — Berufsanfänger und Selbstständige erfüllen das oft nicht und bekommen gar nichts.

Eine private BU-Versicherung zahlt dagegen, wenn du deinen erlernten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Sie fragt nicht, ob du etwas anderes machen könntest. Das ist der ganze Unterschied.

1.041 €

im Monat

so hoch war die durchschnittliche neue Erwerbsminderungsrente 2024 — als Zahlbetrag, nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung

Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenzugang 2024 (Männer 1.078 €, Frauen 1.010 €)

Was der Staat zahlt — und was du brauchst

Die Erwerbsminderungsrente ist keine Lohnfortzahlung. Sie verhindert den Absturz, ersetzt aber nicht das Gehalt.

Bedarf: 80 % von 3.000 € netto2.400 €

Faustregel — darunter wird es im Alltag eng

Lücke bei voller Erwerbsminderung1.359 €

diese Summe fehlt jeden Monat — im günstigsten Fall, den der Staat vorsieht

Volle EM-Rente (Durchschnitt 2024)1.041 €

nur bei unter 3 Stunden Arbeitsfähigkeit täglich (§ 43 Abs. 2 SGB VI)

Halbe EM-Rente (3 bis unter 6 Stunden)520 €

wer noch 3 Stunden irgendetwas kann, bekommt nur die Hälfte

Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenzugang 2024 (Zahlbetrag); Stundengrenzen nach § 43 SGB VI

Leistung im Klartext

Was drin ist — und was nicht.

Kein Prospekt, sondern die Aufteilung, die im Schadenfall zählt. Der letzte Block ist der wichtigste: Was nicht versichert ist, erfährt man sonst erst, wenn es zu spät ist.

Im Vertrag enthalten3
  • Monatliche Rente statt Einmalzahlung

    Anerkannt wird die Berufsunfähigkeit, wenn du deinen konkreten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst — dann läuft die vereinbarte Rente, bis du wieder arbeiten kannst oder bis zum Endalter. Sie ist steuerfrei bis auf den Ertragsanteil und beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Beitragsbefreiung im Leistungsfall

    Sobald die Rente läuft, zahlst du keinen Beitrag mehr — der Vertrag läuft weiter, ohne dass Geld von dir kommt. Das ist selbstverständlich guter Standard, aber es lohnt der Blick, ab welchem Zeitpunkt die Befreiung greift: ab Eintritt der Berufsunfähigkeit oder erst ab Anerkennung.

  • Rückwirkende Leistung ab Eintritt

    Zwischen dem Eintritt der Berufsunfähigkeit und der Anerkennung liegen oft Monate. Gute Verträge zahlen rückwirkend ab dem Tag, an dem die Berufsunfähigkeit begann — nicht erst ab dem Bescheid. Bei sechs Monaten Prüfdauer sind das mehrere Tausend Euro Unterschied.

Muss man aktiv dazunehmen4
  • Verzicht auf die abstrakte Verweisung

    Der wichtigste Satz im ganzen Vertrag. Ohne diesen Verzicht darf der Versicherer sagen: „Du könntest theoretisch auch etwas anderes arbeiten“ — und muss nicht zahlen. Mit dem Verzicht zählt nur dein tatsächlicher Beruf. Jeder Tarif, den ich empfehle, hat diesen Verzicht; ohne ihn ist der Vertrag sein Geld nicht wert.

  • Nachversicherungsgarantie

    Sie erlaubt, die Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen — bei Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltssprung, Hauskauf oder Berufseinstieg nach dem Studium. Wer mit 25 abschließt, verdient mit 35 anders. Ohne diese Garantie bräuchte es eine neue Prüfung, und bis dahin ist meist etwas in der Akte.

  • Leistung schon bei Arbeitsunfähigkeit (AU-Klausel)

    Sie zahlt bereits, wenn du länger krankgeschrieben bist — meist ab sechs Monaten ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit, ohne dass die Berufsunfähigkeit schon feststeht. Das überbrückt genau die Zeit, in der das Krankengeld endet und der Versicherer noch prüft.

  • Endalter 67 und Beitragsdynamik

    Ein früheres Endalter macht den Beitrag deutlich günstiger, aber die Jahre zwischen 60 und 67 trägst du dann selbst — und das sind statistisch die Jahre mit dem höchsten Risiko. Eine Dynamik von zwei bis drei Prozent hält die Rente gegen die Inflation, ohne neue Gesundheitsprüfung.

Sinnvoll für manche2
  • Staffelung des Beitrags in der Startphase

    Für Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger: Der Beitrag beginnt reduziert und steigt nach einigen Jahren auf die volle Höhe. Sinnvoll, um früh in den Vertrag zu kommen, wenn das Geld noch knapp ist — der Gesundheitszustand von heute wird damit festgeschrieben.

  • Weltweiter Schutz und Rückkehrpflicht

    Wer längere Zeit im Ausland lebt oder arbeitet, sollte prüfen, ob der Versicherer im Leistungsfall eine Untersuchung in Deutschland verlangt. Gute Tarife leisten weltweit ohne Rückkehrpflicht — für Selbstständige mit Auslandsprojekten ein handfester Punkt.

Ausdrücklich nicht versichert3
  • Was du bei Antragstellung schon hast

    Vorerkrankungen werden entweder mit Zuschlag versichert, ausgeschlossen oder führen zur Ablehnung. Was ausgeschlossen ist, steht namentlich im Vertrag und ist dauerhaft nicht gedeckt. Deshalb die anonyme Voranfrage: Sie klärt vorher, wer zu welchen Bedingungen annimmt.

  • Vorsatz und bestimmte Risiken

    Absichtlich herbeigeführte Berufsunfähigkeit ist ausgeschlossen. Einzelne Tarife nehmen zusätzlich Risikosportarten, Kriegsereignisse oder Straftaten aus. Diese Ausschlüsse sind selten der Streitpunkt — der Streitpunkt sind die Gesundheitsangaben.

  • Falsche Angaben im Antrag

    Der häufigste Grund, warum eine BU am Ende nicht zahlt. Auch ein vergessener Physiotherapie-Termin von vor vier Jahren kann zum Streit führen, denn der Versicherer prüft im Leistungsfall die komplette Krankengeschichte. Lieber alles offenlegen und einen sauberen Vertrag haben, notfalls mit Ausschluss.

Ein Fall zum Nachrechnen

Bürokaufmann, 40 Jahre, 3.000 € netto. Mit 45 geht es nicht mehr weiter — 22 Jahre bis zur Rente.

Der Anspruch ist anerkannt, die volle Erwerbsminderungsrente wird gezahlt. Trotzdem entsteht eine Lücke, und zwar nicht einmalig, sondern jeden Monat bis 67. Genau diese Strecke macht die Lebenslinie im Rechner sichtbar.

Monatlicher Bedarf (80 % vom Netto)
2.400 €
Volle Erwerbsminderungsrente
−1.041 €
Monatliche Lücke
1.359 €
Dauer bis zur Altersrente
22 Jahre
Summe, die fehlt
358.800 €

Über 350.000 € — und das im besten Fall, den der Staat vorsieht. Eine BU-Rente von 1.400 € hätte diese Lücke geschlossen und kostet in diesem Alter meist unter 80 € im Monat.

Quelle: Eigene Rechnung: 22 × 12 × 1.359 € = 358.776 €; EM-Rente nach DRV-Rentenzugang 2024

Rechner · kostenlos, ohne Anmeldung, keine Mailadresse

BU-Rechner: deine Lücke bis zur Rente

Netto, Krankengeld, Bedarf und Lücke — mit Lebenslinie bis 67 und jeder Zahl mit Paragraf belegt

Wie ich arbeite

Was konkret passiert.

  1. Wir klären, was du wirklich brauchst

    Faustregel: 80 Prozent deines Nettoeinkommens. Weniger reicht meist nicht zum Leben, mehr wird dir kein Versicherer geben. Bei der Laufzeit rate ich zu 67 — kürzer ist billiger, aber die Lücke trägst du dann selbst. Der Rechner auf dieser Seite zeigt dir die Zahl vorab, ohne Anmeldung.

  2. Bei Vorerkrankungen frage ich anonym vor

    Das ist der wichtigste Punkt und viele Vermittler machen es nicht. Ich schicke deine Gesundheitsangaben ohne deinen Namen an mehrere Versicherer. So erfährst du, wer dich zu welchen Bedingungen nimmt — und eine Ablehnung landet nicht in deiner Akte oder im Auskunftssystem der Versicherer.

  3. Ich lese die Bedingungen, nicht den Preis

    Bei der BU entscheidet das Kleingedruckte. Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie, Regelung bei Arbeitsunfähigkeit, weltweiter Schutz. Ein Tarif, der zehn Euro billiger ist und im Leistungsfall streitet, ist kein Schnäppchen.

  4. Der Antrag wird sauber ausgefüllt

    Falsche Angaben bei den Gesundheitsfragen sind der häufigste Grund, warum eine BU später nicht zahlt. Wir gehen die Fragen gemeinsam durch, und wenn du etwas nicht weißt, holen wir deine Patientenakte bei der Kasse. Das kostet nichts und schützt dich.

  5. Im Leistungsfall bin ich dabei

    Der Antrag auf Leistung ist Papierarbeit, bei der Fehler teuer werden. Ich helfe beim Ausfüllen, bei den Arztberichten und beim Schriftverkehr mit dem Versicherer — und gehe selbst ans Telefon, wenn es hakt.

Aus der Praxis

Fünf Fehler, die richtig Geld kosten.

Das sind die Dinge, die ich am häufigsten sehe. Lies sie durch — auch wenn du danach nicht anrufst, hast du etwas davon.

  1. Zu spät abschließen

    Der Beitrag richtet sich nach Alter und Gesundheit — beides wird nicht besser. Wer mit 25 abschließt, zahlt oft die Hälfte von dem, was er mit 40 zahlen würde. Und mit 40 hat fast jeder etwas in der Akte.

  2. Nur eine Unfallversicherung haben

    Eine Unfallversicherung deckt weniger als jeden zehnten Fall von Berufsunfähigkeit ab. Sie ist deutlich billiger, weil sie deutlich weniger leistet. Als Ersatz für eine BU ist sie ungeeignet.

  3. Die Rente zu niedrig ansetzen

    Wer 800 € BU-Rente versichert und 2.400 € netto verdient, hat im Leistungsfall trotzdem ein Problem. Besser bei der Höhe nicht sparen und dafür beim Endalter oder mit einer Staffelung arbeiten.

  4. Gesundheitsfragen ungenau beantworten

    Auch der vergessene Physiotherapie-Termin von vor vier Jahren kann im Leistungsfall zum Streit führen. Versicherer prüfen dann die komplette Krankengeschichte. Lieber vorher alles offenlegen und dafür einen sauberen Vertrag haben.

  5. Auf die gesetzliche Rente vertrauen

    Der Anspruch entsteht erst nach fünf Jahren Wartezeit und setzt drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren voraus. Wer das nicht erfüllt — Berufsanfänger, Selbstständige, Menschen mit Lücken im Lebenslauf — bekommt vom Staat nichts. Nicht wenig, sondern nichts.

Warum früh abschließen billiger ist als später

Beitrag und Annahme richten sich nach Alter und Gesundheit. Beides wird mit den Jahren nur schlechter.

  1. Mit 25

    Günstigster Zeitpunkt

    Kaum Vorerkrankungen, niedriger Beitrag, volle Auswahl an Anbietern. Wer hier abschließt, sichert sich den Gesundheitszustand von heute für die ganze Laufzeit.

  2. Mit 30 bis 35

    Noch gut machbar

    Der Beitrag steigt mit jedem Jahr, aber die Annahme ist meist unproblematisch. Bürokaufmann mit 1.500 € Rente bis 67: oft zwischen 50 und 80 € im Monat.

  3. Mit 40

    Es wird teuer und eng

    Der Beitrag liegt oft beim Doppelten von 25. Und fast jeder hat inzwischen etwas in der Akte — Rücken, Psyche, ein Eingriff. Jetzt entscheidet die anonyme Voranfrage darüber, ob es überhaupt noch geht.

  4. Im Leistungsfall

    Zu spät für alles

    Wer bereits krank ist, bekommt keine BU mehr — bei keinem Anbieter. Die Absicherung muss vor der Diagnose stehen, nicht danach.

Quelle: Beitragsspannen aus der Beratungspraxis; Annahmerichtlinien der Versicherer, keine Tarifzusage

Was es kostet

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

ab rund 50 € im Monat

für einen 30-jährigen Bürokaufmann mit 1.500 € BU-Rente bis Endalter 67

Eine Orientierung, kein Angebot. Was du zahlst, hängt von deinen Angaben ab — der genaue Beitrag steht erst im Vorschlag, und der kostet nichts.

Was den Beitrag bestimmt

  • der tatsächlich ausgeübte Beruf — nicht der Titel, sondern der Anteil körperlicher Arbeit
  • Alter bei Abschluss (mit 25 oft die Hälfte des Beitrags von 40)
  • Höhe der Rente und gewähltes Endalter
  • Gesundheitszustand: normale Annahme, Zuschlag oder Ausschluss
  • Raucher oder Nichtraucher, Risikosportarten, Auslandsaufenthalte

Häufige Fragen

Was Leute mich zu Berufsunfähigkeit fragen.

Die Fragen, die im Beratungsgespräch wirklich kommen — kurz beantwortet.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Das hängt stark vom Beruf ab. Für einen 30-jährigen Bürokaufmann mit 1.500 € BU-Rente bis 67 liegt der Beitrag oft zwischen 50 und 80 € monatlich. Bei körperlich arbeitenden Berufen kann es das Zwei- bis Dreifache sein. Entscheidend ist nicht der Berufstitel, sondern was du tatsächlich tust — wer als Meister überwiegend plant, zahlt weniger als wer täglich auf der Baustelle steht.

Ich habe Vorerkrankungen. Bekomme ich überhaupt eine BU?

Häufiger als man denkt. Möglich sind vier Ergebnisse: normale Annahme, Beitragszuschlag, Ausschluss einzelner Erkrankungen oder Ablehnung. Deshalb mache ich zuerst eine anonyme Risikovoranfrage — dabei erfährt kein Versicherer deinen Namen. Erst wenn klar ist, wer dich nimmt, stellen wir einen echten Antrag. Ohne diesen Umweg kann eine Ablehnung im Auskunftssystem der Versicherer landen und dir bei anderen Anbietern den Weg verbauen.

Reicht nicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente?

Für die meisten nicht. Sie lag 2024 im Durchschnitt bei 1.041 € als Zahlbetrag und wird nur voll gezahlt, wenn du weniger als drei Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben kannst — nicht wenn du nur deinen Beruf nicht mehr schaffst. Wer noch drei bis sechs Stunden kann, bekommt die Hälfte. Dazu kommt ein Abschlag von bis zu 10,8 Prozent und die Wartezeit von fünf Jahren.

Was ist der Unterschied zwischen BU und Erwerbsunfähigkeit?

Die BU zahlt, wenn du deinen konkreten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst, wenn du keinerlei Tätigkeit mehr ausüben kannst — also viel später. Sie ist günstiger und manchmal die einzige Möglichkeit, wenn eine BU wegen des Berufs oder der Gesundheit nicht zu bekommen ist.

Meine Firma hat eine Gruppen-BU. Genügt das?

Ein guter Anfang, aber prüfen lohnt. Betriebliche Lösungen enden oft beim Jobwechsel, haben niedrigere Renten und manchmal schwächere Bedingungen. Außerdem ist die Auszahlung später zu versteuern und beitragspflichtig in der Krankenversicherung. Ich schau mir deine Unterlagen an und sage dir, ob eine Ergänzung sinnvoll ist.

Wie lange dauert es, bis der Vertrag steht?

Ohne Vorerkrankungen oft eine bis zwei Wochen. Mit anonymer Voranfrage rechne mit vier bis sechs Wochen, weil mehrere Versicherer prüfen. Diese Zeit ist gut investiert — der Vertrag läuft danach vielleicht dreißig Jahre.

Was bedeutet „Verzicht auf abstrakte Verweisung“?

Ohne diesen Verzicht darf der Versicherer argumentieren, du könntest theoretisch einen anderen Beruf ausüben — und muss dann nicht zahlen, selbst wenn du eine solche Stelle nie finden würdest. Mit dem Verzicht zählt allein, ob du deinen tatsächlichen Beruf noch zu mindestens 50 Prozent schaffst. Das ist der wichtigste Satz im Vertrag, und er steht nicht in jedem.

Kann ich die Rente später erhöhen?

Mit einer Nachversicherungsgarantie ja, und zwar ohne neue Gesundheitsprüfung — üblich bei Heirat, Geburt, Gehaltssprung, Hauskauf oder Berufsstart nach dem Studium. Ohne diese Garantie bräuchte es eine neue Prüfung, und bis dahin hat sich der Gesundheitszustand meist verändert. Deshalb gehört sie für mich in jeden Vertrag.

Nächster Schritt

Ruf einfach an. Ich geh ran.

Und wenn ich beim Kunden bin, ruf ich zurück. Die Erstberatung kostet nichts, auch wenn du danach nichts abschließt. Wenn du gut abgesichert bist, sage ich dir das — das kommt öfter vor, als du denkst.

0821 66600666